Ottendorf, Wachbergbaude, Weifberg, Lindigtblick, Brüdersteine, Zeughaus und Neumannmühle
Bei einem wunderschönen, sonnigen Frühlingstag startete ich von Ottendorf (bei Sebnitz) in meine heutige Wanderung. Zunächst führte mich meine Strecke in das Dorf zur Arnsteiner Straße, um von dort in Richtung Richtermühle über bereit grüne Felder zu laufen.



Auf dem Dr.-Alfred-Meiche-Weg hinauf zur Wachbergbaude erklomm ich im Anstieg den ehemals kahlen Hang, welcher inzwischen vor grünen Birken nur so strotzte.






An der Wachbergbaude nahm ich mir kurz die Zeit, um meinen Blick in die Ferne schweifen zu lassen, in Richtung Osten blickt man so in die vordere sächsische Schweiz bis zum Lilienstein, in Richtung Westen erblickt man die Gipfel der böhmischen Schweiz.
Kurz darauf setzte ich meine Runde fort und wanderte weiter auf dem Dr.-Alfred-Meiche-Weg stracks zum Wachberg.



Kniebedingt sparte ich mir den Aufstieg auf den Turm und wanderte kurzerhand über die Alte Nixdorfer Straße weiter, durch Hinterhermsdorf, in Richtung der Buchenparkhalle. Ich freute mich auf eine kleine Mittagspause und die damit verbundene Stärkung. Leider wurde ich enttäuscht, da nur Bezahlung mit Bargeld möglich war und ich lediglich mein Handy bei mir trug.





Also nahm ich einen ordentlichen Schluck aus meiner Trinkflasche und aß einen Apfel, den ich vorsorglich eingepackt hatte. Auf der Zollstraße führte mein Weg nun über die Lindigtstraße zunächst zum Lindigtblick. Die jungen Blätter der Blaubeerbüsche verwandelten den Wald in ein leuchtendes Grün, dass mich sofort in seinen Bann zog.









Nach dem Lindigtblick ging es weiter über einen schmalen Pfad zu den Brüdersteinen, beide Ausblicke besuchte ich zum ersten Mal und war von der Aussicht, der Sonne und der Ruhe durchaus angetan.







Von den Brüdersteinen führte der Weg im Anschluss über den Passgrund hinab ins Kirnitzschtal, welches ich etwa eine Viertelstunde später in Höhe der unteren Schleuse erreichte.



Danach ging es eine längere Strecke entlang der Kirnitzschtalstraße, bis ich an der Thorwaldbrücke angekommen, auf dem Saupsdorfer Weg in Richtung Zeughaus weiter wanderte.









Inzwischen waren meine Wasservorräte aufgebraucht und ich freute mich riesig auf eine kühle Erfrischung am Zeughaus. Leider wurde ich auch hier enttäuscht, da genau wie zuvor an der Buchenparkhalle, nur Bargeldzahlungen möglich waren.



Enttäuscht und durstig lief ich zügig über die Zeughaustraße weiter zur Neumannmühle, in der stillen Hoffnung, dort endlich meinen Durst löschen zu können.



An der Neumannmühle erwartete mich ein Schild, welches eine Öffnungszeit ab 15 Uhr offenbarte - natürlich war es erst 14.30 Uhr, als ich durstig dort ankam. Und so entschied ich mich - wenn auch leicht gefrustet - die restlichen Meter über den Vogelberg nach Ottendorf zurück zu wandern.



Und so erreichte ich nach etwas mehr als 5 Stunden wieder meinen Ausgangspunkt in Ottendorf und war geschafft, durstig aber glücklich.
Streckendetails
Bei dieser wunderschönen Runde legte ich insgesamt 23,8 Kilometer in etwas mehr als 5 Stunden zurück, bei immerhin 720 Höhenmetern gen Tal und Berg.