Ottendorf, Flössersteig, Häntzschelstiege, großer Winterberg, Goldstein und zurück

Ottendorf, Flössersteig, Häntzschelstiege, großer Winterberg, Goldstein und zurück

An einem zauberhaften Sonnenscheintag entschied ich mich für ein besonderes Highlight in meiner geliebten sächsischen Schweiz, der Häntzschelstiege in den Affensteinen.

Zunächst wanderte ich durch Ottendorf, um mir bei einem Bekannten einen Klettergurt zu leihen, den ich für meine Tour benötigen würde. Danach ging es auf dem Wanderweg von Ottendorf, vorbei am Großstein, hinab ins Kirnitzschtal.

Ich passierte die Felsenmühle und wanderte im Tal auf dem Flößersteig, immer an der Kirnitzsch entlang, bis zum Beuthenfall.

Am Beuthenfall ging es dann endlich bergauf, ein kurzes Stück über den Dietrichsgrund und gleich danach rechts ab auf die Gastetilke in Richtung der unteren Affensteinpromenade bis zum Fuße des Bloßstocks.

Am Bloßstock ging es rechterhand zur unteren Häntzschelstiege, wo ich zunächst den Klettergurt anlegte und einen Moment warten musste, bis der Klettersteig für meinen Einstieg frei wurde. Nach meinem Empfingen ist der untere Teil der Steige wesentlich einfacher, manche Besucher meinen dagegen, der obere Teil sei der Leichtere. Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es weiter, über die obere Affensteinpromenade hinweg, in den Einstieg des oberen Teils.

Nach dem Erreichen des Ausstiegs der Stiege genoß ich bei bestem Wetter die fantastische Aussicht und stärkte mich kurz mit einem Apfel, um im Anschluss über das Lange Horn zum Reitsteig zu wandern.

Über den Reitsteig ging es im Anschluss in Richtung des großen Winterbergs, vorbei an der neuen Wenzelwand und schließlich über den Fremdenweg bis hinauf zum Gipfel des Winterbergs, um mich bei einer Soljanka zu stärken.

Vom großen Winterberg wanderte ich zunächst über den Malerweg und wenig später über den Roßsteig in Richtung der Goldsteinaussicht.

Nach einer kurzen Trinkpause ging es im Anschluss steil hinab zum alten Zeughaus. Hier genoß ich ein frisches Bier, um danach über die Zeughausstraße bis zur Neumannmühle zu wandern.

Erneut das Kirnitzschtal querend, ging es über den Ottendorfer Rundweg ein letztes Mal hinauf in Richtung Vogelberg.

Auf dem letzten Stück meines Weges passierte ich die Endlerkuppe und kam wieder am Ausgangspunkt meiner wundervollen Wanderung an.

Streckendetails

Für die insgesamt 22,8 Kilometer der anstrengenden, aber abwechslungsreichen und spannenden Wanderung benötigte ich etwas mehr als 6 Stunden, dabei ging es stolze 780 Meter bergauf und wieder hinab.

Ottendorf, Flössersteig, Häntzschelstiege, großer Winterberg, Goldstein und zurück | Wanderung | Komoot
Bent Schrader hat ein Outdoor-Abenteuer mit komoot gemacht! Distanz: 22,8 km | Dauer: 06:16 Std